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Heiraten, Heiraten, Heiraten….! oder die Sache mit dem Kleid

Achja – so ziemlich jedes Mädchen träumt von einer Hochzeit in weiß, wenn sie mal groß ist. Der perfekte Mann, eine schöne Torte, alle Menschen die einem wichtig sind versammelt und man selbst schreitet, unter den bewundernden Blicken aller Anwesenden, zum Altar. Und dann – DAS Kleid. Alles gerät in den Hintergrund, wenn man sich dann das Wichtigste erträumt: Das perfekte Hochzeitskleid.
Damals war es natürlich ein Prinzessinenkleid mit vielen Lagen aus Seide, Tüll und Spitze gespickt mit Glitzersteinen und vielleicht etwas Pink. Natürlich hatte dieses Kleid neben dem Schleier eine lange Schleppe.

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Lotta und ich hatten auch solche Vorstellungen als wir klein waren. Hochzeitkleider sind für uns auch heute noch etwas sehr besonderes aber heute träumen wir weniger, heute machen wir welche.
Dazu gekommen ist es durch eine liebe Freundin. Denn mit ihr hat alles angefangen.
 Sie war die erste von uns, die geheiratet hat und wir durften die große Aufgabe übernehmen, ihr Kleid zu entwerfen und zu fertigen. Es brauchte nur ein Kleid und wir waren dem Hochzeitszauber wieder verfallen.

Dieses, unser erstes Hochzeitskleid liegt nun schon ein paar Jahre zurück. Aber es hat unser Interesse an diesem Bereich der Mode geweckt. Hochzeitskleider, oder auch allgemeiner gefasst Kleider für besondere Anlässe, geben einem die Möglichkeit Materialien, Verarbeitungen und Schnitte zu verwenden, die für unsere NUSUM-Kollektion, auf Grund des hohen Aufwandes und der vielen Handarbeit nicht in Frage kommen. Allerdings wollten wir keine Hochzeitskleid-Kollektion. Wir sind der Meinung, dass diese Kleider mit der Braut entstehen müssen nicht nur für sie. Denn für ein Hochzeitskleid gilt genau das gleiche wie für alle Kleider von NUSUM: Wir wollen, dass die Braut an ihrem großen Tag auch genau DAS Kleid trägt, das ihr entspricht anstatt sie zu verkleiden. Und so entstand NUSUMbridal.

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Und wie funktioniert das Ganze nun?

Die Braut kommt zu uns, aufgeregt und voll Vorfreude auf die Hochzeit, die oft einige Monate entfernt liegt. – Wir mussten auch erst lernen, dass man mit der Suche nach dem Brautkleid meistens ein Jahr vorher beginnt – .
Die eine Braut hat sehr genaue Vorstellungen, wie Tag, Torte, Feier und vor allem das Kleid aussehen sollen – es ist sehr selten immernoch so prinzessinenhaft wie die Vorstellungen in der Kindheit. Die andere wiederum weiß nicht, ob es überhaupt ein langes oder doch lieber ein kurzes Kleid werden soll. Oder doch vielleicht lieber ein Hosenanzug?!

Unsere Aufgabe ist es, die Braut kennen zu lernen: Wer ist sie? Was mag sie? Was findet sie schön? Mag sie eher ein klassisches langes, oder ein modernes kurzes Kleid? Wie soll die Hochzeit an sich aussehen? Welche Farben? – ja, die meisten Hochzeiten haben sogar eine komplette CI, wussten wir auch nicht, bis jetzt. Wer ist der Bräutigam? Wo wird gefeiert? Und dererlei Fragen mehr. Wir müssen uns ein Bild von der Braut machen, damit wir genau verstehen, was richtig für sie ist.

Wichtig ist auch das Maßnehmen, denn hier erfahren wir vieles über Stärken und, meist eingebildeten, Schwächen die die Braut an sich sieht. Wir lernen über Kurven die in Szene gesetzt werden sollen oder andere, die versteckt werden müssen.

Wenn wir all diese Informationen gesammelt haben, beginnt es in Lottas Kopf zu arbeiten. Sie fängt an Skizzen zu machen, viele Skizzen. Jedes Mal sitze ich fasziniert daneben und bestaune wie sie es schafft die Eindrücke, Wünsche und Anforderungen der Braut in ein Kleid zu bringen. Am Ende entscheiden wir uns für 3-5 Entwürfe, die eine Palette für die Braut bieten, aus der sie sich dann ihr Kleid zusammenstellt.

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… to be continued.

– Tessa

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