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Unterwegs auf der #mbfw

Als wir anfingen uns für Mode zu interessieren und darüber nachdachten selbst einmal in dieser Branche zu arbeiten, war die Fashionweek immer DAS Ziel. Die Vorstellung von einer Show zur nächsten zu fahren, sich mit Designern anderen Kreativen auszutauschen und die Messen zu durchstöbern, reizte uns beide jede Saison aufs Neue.

Als Alina, die Designerin von dem großartigen Schuhlabel ALINASCHUERFELD uns letze Woche anrief um zu fragen, ob wir nicht gemeinsam nach Berlin fahren wollten, beschlossen wir: Diese Frühjahr ist es mal wieder soweit wir werfen uns mal wieder ins Geschehen.

Vorbereitung ist bekanntlich alles: Wann fahren wir? Was wollen wir uns ansehen? Welche Messe? welcher Showroom? welcher Concept Store ist das Richtige für NUSUM? Und zu guter Letzt was ziehen wir an und was nehmen wir mit?

Fashionweek mit hase

Hier ein kleiner Einblick in meinen, Tessas, Tascheninhalt: Natürlich mein iPhone um euch jederzeit über Instagram und Twitter (@lottanusum) auf dem Laufenden zu halten. Mein Kalender für schnelle Notizen, Make up zum Auffrischen, eine Kamera, da wir ja nun einen Blog schreiben und die Eindrücke unseres Tag natürlich für euch festhalten wollen. Schuhe für den Abend, Wasser, man soll ja immer viel Trinken, Champagner, ja der auch, man weiß ja nie. Fruchtriegel für den Blutzuckerspiegel (ich würde nie ohne die Dinger aus dem Haus gehen wenn Lotta dabei ist, Lotta unterzuckert, nicht zu empfehlen…) und einen Schal, Berlin ist ja bekanntlich frostiger als Hamburg. Mein Kaninchen Pauli durfte leider nicht mit, hat aber die Vollständigkeit überprüft.

Um 6:22 ging es dann per ICE ab Hamburg Dammtor nach Berlin Hauptbahnhof.

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Unser erster Stop ist die Premium Messe im ehemalige Postgüterbahnhof am Gleisdreieck. Hier werden auf über 20.000 qm die Herbst- und Winterkollektionen 2015/16 im Bereich Damen, Herren, Kinder, Schuhe und Accessoires vorgestellt. Die Hallen sind unterteilt in verschiedene Bereiche wie Talent, für neue Marken, oder Green, für ökologisch und fair produzierte Mode. 

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Jeder Aussteller hat eine kleine Box oder einen Bereich, in dem er seine neue Kollektion zeigt. Einer neben dem anderen. Bekannte und unbekannte Marken.
Ich muss sagen, es gab ein riesiges Angebot, aber nichts wirklich Innovatives. Begeistert hat mich der Bereich der „Cubes“, dort stellen einige Nachwuchstalente ihre Kollektionen aus, die noch mit viel Kreativität und Sorgfalt ihre Materialien und Schnitte aussuchen. In den Kollektionen von Augustin Teboul, Malaikaraiss und Co, sieht man noch das Herzblut, dass in ihnen steckt und der Wille etwas Einzigartiges zu schaffen. Unser Fazit der Messe war etwas ernüchtert, die großen Konzerne zeigen tragbare Mainstreamware die man ’schon mal gesehen hat‘ und es gibt nur einen kleinen Raum für interessante, besondere Teile, die kaum Beachtung finden.

Weiter gings ins Bikini Berlin am Zoo. Die neue Concept-Mall die wir schon lange einmal persönlich in Augenschein nehmen wollten.

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Zum einen wegen dem Cubes-Konzept, zum anderen, weil wir schon viel Gutes über den LNFA-Conceptstore gehört haben. Alina verkauft dort ihre Schuhe und war ganz angetan von dem Konzept des Ladens. Also nichts wie hin. Zumal, während der Fashion Week gibt es ja bekanntlich überall etwas zu sehen, so auch dort.
Leicht durchnässt vom ständigen Nieselregen, platzten wir mitten in die Launchveranstaltung des Massjeanslabels Selfnation. Dort fanden wir uns, ganz dem Klischee entsprechend, mit einem Cocktail auf dem Sofa wieder inmitten einer illustren Ansammlung gut gekleideter Menschen, jeder Größe, Absatzhöhe, und Kleidungsstils.
Nach der Premium, die bis auf einige Ausnahmen eher den Mainstream-Markt bedient, war das hier eine reine Augenweide.

Der Laden ist wirklich wunderschön. Ein großer Raum im Fabrik-Stil mit rohen Betonwänden und unverkleideten Rohren an der Decke. 200qm Ladenfläche, gefüllt mit jungen Designerlabels. Wir merken uns für die To-Do-Liste: LNFA kontaktieren, wir wollen dort auch NUSUM verkaufen!

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Nach dem zweiten Cocktail und einigen interessanten Gesprächen war es auch schon wieder Zeit die Rückfahrt anzutreten. Wir verließen die Fashionweek Berlin mit gemischten Gefühlen. Einerseits gibt es viele interessante Veranstaltungen und Menschen, die man besuchen kann und man lernt jedes Mal wieder etwas Neues dazu. Andererseits sind es doch immer die gleichen großen Konzerne, die das Modediktat vorgeben. Die Vielzahl der jungen, kreativen Labels können meist aus reinem Geldmangel nicht in der gleichen Liga auftreten, wobei das Design, die Stoffqualitäten und die Verarbeitung den Großen oft überlegen ist.

NUSUM_premium_Kaffe

Es war eine spannende Erfahrung und ein toller Tag mit Lotta und Alina in Berlin. Einmal wieder das ‚Fashionlife‘ leben. Am Ende waren wir sehr müde und glücklich wieder zurück im schönen Hamburg zu sein. Bis zur nächsten #fw.

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– Tessa

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